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Willkommen auf der Informationsplattform der Spitalgruppe
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Ausgangslage

Sowohl das Universitätsspital Basel als auch das Kantonsspital Baselland haben in den letzten Jahren die enormen Umwälzungen im medizinischen, politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bereich gespürt. Der medizinische Fortschritt erfolgt rasant und ermöglicht heute den Spitälern bessere und für Patienten sinnvollere Behandlungsmethoden. Veränderungen zeigen sich auch auf der wirtschaftlichen Ebene. Die Kosten steigen und damit auch der Druck auf die Spitäler, die Kosten zu dämpfen. Die neue Spitalfinanzierung zwingt einerseits die Spitäler zur stärkeren Ausrichtung auf Effizienz. Technologie und Demographie auf der anderen Seite verteuern die Medizin. 

Weitere Herausforderungen unserer beiden Spitäler kommen hinzu: Die Existenz der Medizinischen Fakultät ist durch eine eher geringe Anzahl Patienten gefährdet. Grosse bauliche Herausforderungen beider Spitäler sind in der Zukunft angezeigt. Die vielen Doppelspurigkeiten beider Spitäler sind eine finanziell untragbare Last. Ausserdem hat der Kampf um Talente und Fachkräfte bereits begonnen, denn die Überalterung der Bevölkerung bedarf mehr Fachkräfte – gleichzeitig zeigt die Statistik eine Abnahme der Fachkräfte.

 

Gasser Thomas Web

«Ein Zusammenschluss der beiden Spitäler sichert die universitäre Medizin in unserer Region. Um die Nachwuchsförderung nachhaltig zu unterstützen, brauchen wir die gebündelten Anstrengungen einer Gruppe und die Abstimmung dieser Gruppe mit der Medizinischen Fakultät.»

Prof. Dr. med. Thomas Gasser, Dekan der Medizinischen Fakultät Universität Basel und Chefarzt Urologische Universitätsklinik Basel-Liestal


Es macht Sinn, diesen Herausforderungen gemeinsam und nicht als Konkurrenten die Stirn zu bieten. Gleichzeitig will man die Möglichkeiten des medizinischen Fortschritts zusammen nutzen und nicht doppelt investieren. Daher fanden bereits 2014 erste Gespräche zwischen den beiden Spitaldirektoren und den Verwaltungsratspräsidenten des KSBL und des USB statt. Sie trafen sich regelmässig und entwickelten in kleinem Kreise erste Ideen, wie neue Synergiefelder zwischen den beiden unabhängigen Institutionen erschlossen werden könnten. Auch zwei emeritierte Chefärzte und langjährige Mitarbeitende der beiden Spitäler waren von Beginn weg bei dieser Groupe de réflexion dabei. Die Ergebnisse zeigten , dass ein gemeinsames Vorgehen eine gute medizinische Versorgung für die Patienten der Region bereitstellen kann, die universitäre Medizin für die Region sichert, die Aus- und Weiterbildung garantiert und gleichzeitig Synergieeffekte nutzen kann.  


Kappos Ludwig Web

«Eine gemeinsame Spitalgruppe ist unsere Chance, die bereits bestehende Zusammenarbeit in unserem Fachgebiet zu vertiefen und gemeinsam ein regional und inhaltlich aufeinander abgestimmtes, qualitativ hochstehendes diagnostisches und therapeutisches Angebot für alle von neurologischen Leiden Betroffenen zu gestalten.»

Prof. Dr. med. Ludwig Kappos, Chefarzt Neurologie USB


Die Absicht wurde von den beiden Regierungsräten Lukas Engelberger (Vorsteher Gesundheitsdepartment Basel-Stadt) und Thomas Weber (Vorsteher Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion Basel-Landschaft) ausdrücklich begrüsst. Sie bekräftigten ihrerseits im März 2015 an einer gemeinsame Sitzung die Absicht, in der Gesundheitsversorgung und insbesondere im Spitalwesen über die Kantonsgrenzen hinweg enger zusammenzuarbeiten.