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Willkommen auf der Informationsplattform der Spitalgruppe
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Häufige Fragen und Antworten zur Spitalgruppe.

Wie lange wird die Umsetzung des Vorhabens dauern?
Die politischen Prozesse werden rund zwei Jahre in Anspruch nehmen. Wir planen mit einer Gründung der gemeinsamen Spitalgruppe bis spätestens 1.1.2020. Dabei werden wir stufenweise, Schritt für Schritt vorgehen, indem wir zuerst die Grundsatzentscheide fällen und danach die Details regeln. Wir rechnen damit, dass das System 2026 komplett realisiert sein wird.
Werden die beiden Spitäler nun privatisiert?
Ganz klar nein. Das KSBL und das USB werden in eine gemeinsame Spitalgruppe zusammengeführt. Als Rechtsform wird eine gemeinnützige Aktiengesellschaft angestrebt. Die beiden Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft bleiben Mehrheitsaktionäre zu mindestens 70 Prozent.
Welche Vorteile bringt das TOP den Patientinnen und Patienten?
Durch das TOP, die Tagesklinik für operative und interventionelle Eingriffe auf dem Bruderholz, können wir unseren Patienten schlankere Prozesse anbieten, weil wir stationäre und ambulante Behandlungspfade trennen. Indem wir die planbaren kleineren Eingriffe von den Notfällen und zeitintensiven Operationen entflechten, entsteht Planungssicherheit. Für alle Patientinnen und Patienten, die mitten im Berufsleben stehen oder soziale Verpflichtungen haben, ist dies deutlich kundenfreundlicher. Durch die Spezialisierung können wir zudem höhere Patientenzahlen erreichen und damit nachgewiesenermassen bessere Qualität anbieten. Zusätzlich bietet die angepasste Infrastruktur die Möglichkeit, effizienter zu arbeiten.
Das TOP, die Tagesklinik für operative und interventionelle Eingriffe auf dem Bruderholz macht dann Sinn, wenn man an eine Verlagerung von stationär zu ambulant glaubt. Welche Daten und Studien liegen dem zu Grunde?
Internationale und nationale medizinische und wirtschaftliche Gesundheitsexperten gehen von einer Verlagerung in den ambulanten Bereich aus. Aktuelle medizinische Tendenzen unterstreichen dies sehr eindrücklich beispielsweise in der Kardiologie oder in der Orthopädie. Mitautoren des Berichts der Schweizerischen Akademie der Wissenschaften zum Thema Nachhaltige Medizin arbeiteten an der Ausarbeitung des Vorhabens mit und brachten ihre Expertise ein. Das Stichwort Ambulantisierung ist nicht neu. Bereits 2012 wurde der Bericht Gesundheit2020 vom Bundesrat verabschiedet und hält fest, dass die Spitalfinanzierung die Verlagerung von stationär zu ambulant fördern muss. Auch sollen die Fehlanreize im ambulanten Vergütungssystem beseitigt werden.
Werden durch die Zusammenführung der Spitäler stationäre Betten abgebaut werden?
Innerhalb der Spitalgruppe werden stationäre Betten abgebaut werden.
Sie sprechen von Synergieeffekten von mindestens CHF 70 Mio. pro Jahr. Ab wann rechnen Sie mit Einsparungen?
Nach Konsolidierung des operativen Betriebs der gemeinsamen Spitalgruppe.