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Was ist am Standort Bruderholz geplant?

Standort: Bruderholz

14.09.16

Am Standort Bruderholz soll neben einem ambulanten Gesundheitscampus mit einer Tagesklinik für operative und interventionelle Eingriffe (TOP) und einer Permanence (Walk-In-Klinik), auch die ambulante und stationäre Rehabilitation der Spitalgruppe gebündelt und die elektive Orthopädie konzentriert werden.

Die Permanence wird für alle Patienten voraussichtlich vom frühen Morgen bis zum späten Abend geöffnet sein. Das bedeutet, dass der grösste Teil der heute im Bruderholz behandelten Notfälle, dies auch weiterhin tun wird. Schwere Notfälle werden von den Ambulanzen direkt nach Liestal und Basel gefahren, wo sie adäquat behandelt werden können. 

Die Schaffung eines Campus Gesundheit Bruderholz ist die selbstbestimmte Antwort auf die Veränderungen in der Medizin. Die Verlagerung vom stationären in den ambulanten Bereich ist bereits heute Wirklichkeit. Diese Verlagerung wird fortschreiten. Ambulante und stationäre Behandlungen unterscheiden sich grundlegend und sollten für eine bessere Qualität räumlich und personell getrennt werden. Das TOP ist die Vorausplanung dafür. Aufgrund der gemeinsamen Fallzahlen der Spitalgruppe ist es möglich, ein solch innovatives Modell wie TOP zu realisieren und die damit verbundenen Risiken zu tragen. 

Im TOP darf der Patient erwarten, dass er mit den innovativsten Behandlungsmethoden und dennoch zeitnah behandelt werden kann. Die Prozesse können komplett seinen Bedürfnissen angepasst werden, um ihm den kurzen Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. Die Vor- und Nachbehandlung kann auch an einem anderen Standort der Spitalgruppe durchgeführt werden, sollte dieser näher an seinem Wohnort liegen. 

Im TOP wird nur die Operation beziehungsweise Intervention inklusive allfälliger kurzfristiger Nachbetreuung bis 24 Stunden durchgeführt. Eine Übernachtung ist, wo medizinisch oder sozial sinnvoll, möglich. Auch eine Aufwachsstation für die elektive Orthopädie wird betrieben werden. 

Steiner Luzius Web

«Das TOP ist ein Schritt in eine moderne patientenorientierte Medizin, wie sie im Ausland schon mit Erfolg betrieben wird.»

Prof. Dr. Luzius Steiner, Chefarzt Anästhesiologie USB

Vier Standorte- eine Rehabilitation auf dem Bruderholz: Dies garantiert unseren Patienten die einfache Weiterführung ihrer Therapie innerhalb desselben Systems. Das bestehende Rehabilitationsangebot wird angepasst und auf die Bedürfnisse der Patientinnen ausgerichtet werden. So können sie beispielsweise nach einem Aufenthalt auf der Normalstation direkt in die eigene Rehabilitation wechseln. Ambulante Angebote der Rehabilitation werden natürlich weiterhin wohnortsnah erbracht, so dass für Patienten kurze Wege möglich sind.

Der Aufbau der Tagesklinik, der Zusammenzug und die Installation der elektiven Orthopädie wird eine längere und intensive Transformationsphase mit sich bringen. Die Abstimmung mit den Standorten Liestal und Basel, wo in Zukunft die schwereren und komplexeren Fälle behandelt werden, wird zentral sein. Hier ist uns eine feine Abstimmung und eine intensive Kommunikation insbesondere mit den Hausärztinnen und Hausärzten der Region wichtig. Die Transformationsphase wird zwischen fünf bis maximal zehn Jahre dauern.